Demografischer Wandel in der Pflege – Modelle für den Erhalt und die Förderung der Arbeits- und Beschäftigungsfähigkeit von Pflegekräften (demogAP)

Ansprechpartner:

Thomas Neldner

t.neldner@iegus.eu

Weitere Informationen:

Auftraggeber: Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS)
Projekt Start: 11/2009
Projekt Ende: 11/2012

Handlungsleitfaden

Im Projekt demogAP werden wissenschaftlich untermauerte Maßnahmen entwickelt um die Beschäftigungsfähigkeit von Pflegekräften, insbesondere älterer Arbeitskräfte, zu erhöhen und dadurch den Berufsverbleib zu verlängern und die krankheitsbedingten Ausfallquoten zu senken.

Die gesellschaftliche Alterung und der soziale Wandel haben eine steigende Anzahl Pflegebedürftiger zur Folge, der nur mit einem unzureichenden Potenzial an Pflegekräften begegnet werden kann. Pflegeberufe gehen mit hohen psychischen und physischen Belastungen einher, entsprechend hoch sind die krankheitsbedingten Fehlzeiten und nur wenige Pflegekräfte verbleiben bis zur Rente im Beruf. Um den Personalengpässen zu begegnen sowie Pflegenden einen möglichst langen Berufsverbleib zu ermöglichen, ist die Arbeits- und Beschäftigungsfähigkeit zu verbessern.

Das Projekt „Demografiefeste Arbeitsplätze in der Pflege (demogAP)“ unterstützt Einrichtungen dabei, die Arbeits- und Beschäftigungsfähigkeit  ihrer Pflegekräfte systematisch und nachhaltig zu erhöhen. Gemeinsam mit den Projektpartnern der Technischen Universität Dresden (Fachbereich Arbeitswissenschaft), dem Fraunhofer Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation und der contec Gesellschaft für Organisationsentwicklung werden branchenübergreifend erprobte Instrumente zur Förderung der Arbeits- und Beschäftigungsfähigkeit systematisch aufbereitet. Die Praxistauglichkeit im Pflegeberuf wird in Zusammenarbeit mit den Transferpartnern Vivantes, Cura/Maternus und der Keppler-Stiftung überprüft. Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen wird so ein Pool aus bewährten Maßnahmen zur Verfügung gestellt, aus dem Einzelinstrumente passgenau ausgewählt werden können. Den regionalen und individuellen Besonderheiten von ambulanten und stationären Einrichtungen wird entsprochen.

Projektpartner:
  • BMAS
  • TU Dresden
  • Fraunhofer IAO
  • contec GmbH
  • Vivantes
  • Cura Maternus
  • Cura Maternus
  • Keppler Stiftung