Branchen- und Marktanalysen

Nutzen und Finanzierung technischer Assistenzsysteme aus Sicht der Pflegeversicherung und weiterer Akteure der Verantwortungsgemeinschaft am Beispiel der Quartiersvernetzung

Die Studie unterbreitet einen Vorschlag, wie künftig der Nutzwert multifunktioneller technischer Assistenzsysteme aus Sicht der Pflegeversicherung bewertet werden kann. Der Vorschlag verwendet das Neue Begutachtungs-Assessment (NBA) zur Feststellung der Pflegebedürftigkeit und zur Pflegedokumentation als Ausgangsbasis. Im empirischen Teil des Vorhabens wird der pflegerische Nutzwert eines multifunktionellen Assistenzsystems anhand von Bewertungen unterschiedlicher Nutzer- und Kennerkreise evaluiert. Im Anschluss wird ein Finanzierungs- und Geschäftsmodell für dieses Produkt elaboriert, das der komplexen Kooperationsstruktur im deutschen Gesundheitswesen Rechnung trägt.

Unternehmerisches Wagnis in der ambulanten Pflege

Im dritten Pflegestärkungsgesetz hat der Gesetzgeber explizit die Berücksichtigung eines „angemessenen Unternehmerrisikos“ im Rahmen der Pflegevergütung für die Träger der stationären Einrichtungen und ambulanten Pflegedienste verankert. Die Konkretisierung bleibt den Akteuren der Selbstverwaltung auf Landesebene und den Betreibern und Kostenträgern im lokalen Verhandlungsgeschehen überlassen. Hier gehen die Vorstellungen zum Unternehmenswagnis weit auseinander. Den Verhandlungspartnern aber auch den Schiedstellenverantwortlichen stellt sich die Frage: Wie ist das das Unternehmenswagnis zu beschreiben und zu quantifizieren?

Das Buch zur Studie, die sich mit dieser Frage beschäftigt, kann beim medhochzwei Verlag unter folgendem Link bestellt werden:

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Reflektierende Betrachtung seitens des IEGUS-Instituts zur: Stellungnahme der Apollon Hochschule – Prof. Peter Michell-Auli; Prof. Agatha Kalhoff – „Gutachten zur Studie des IEGUS-Institutes ‚Unternehmerisches Wagnis in der stationären Pflege‘“ im Auftrag des AOK-Bundesverbandes

Seitens des AOK-Bundesverbandes wurde die Apollon-Hochschule / Prof. Peter Michell-Auli, Prof. Agatha Kalhoff beauftragt, eine Stellungnahme zur IEGUS-Studie „Unternehmerisches Wagnis in der stationären Altenpflege“ zu verfassen. Diese liegt unter dem Titel „Gutachten zur Studie des IEGUS-Institutes ‚Unternehmerisches Wagnis in der stationären Pflege‘“ seit 18.06.2018 vor. Die Studienautoren des IEGUS-Institutes nehmen in Abstimmung mit den Mitgliedern des Expertenbeirates dazu in einer differenzierten Reflexion Stellung. Diese können Sie unter untenstehenden Downloadbuttons herunterladen.

Vergütungsstudie 2016

Zusammen mit Prof. Dr. Gabriele Moos, Leiterin des Studiengangs Gesundheits- und Sozialwirtschaft am RheinAhrCampus, führte die contec GmbH zum siebten Mal die Vergütungsstudie durch. Das IEGUS Institut war für die wissenschaftliche Auswertung der Daten zuständig. Über 900 Personen aus dem Top-Management wurden befragt. Die Ergebnisse bieten hochwertigen Aufschluss über Vergütungshöhen und Entgeltsysteme, aber auch über nicht-monetäre Anreize für Führungskräfte der Sozialwirtschaft. Außerdem gibt es spannende neue Ergebnisse u.a. zu den Themen Brancheneinfluss, Zusatzfunktionen und Gender-Pay-Gap.

Unternehmerisches Wagnis in der stationären Pflege

Im dritten Pflegestärkungsgesetz hat der Gesetzgeber explizit die Berücksichtigung eines „angemessenen Unternehmerrisikos“ im Rahmen der Pflegevergütung für die Träger der stationären Einrichtungen und ambulanten Pflegedienste verankert. Die Konkretisierung bleibt den Akteuren der Selbstverwaltung auf Landesebene und den Betreibern und Kostenträgern im lokalen Verhandlungsgeschehen überlassen. Hier gehen die Vorstellungen zum Unternehmenswagnis weit auseinander. Den Verhandlungspartnern aber auch den Schiedstellenverantwortlichen stellt sich die Frage: Wie ist das das Unternehmenswagnis zu beschreiben und zu quantifizieren?

Das Buch zur Studie, die sich mit dieser Frage beschäftigt, kann beim medhochzwei Verlag unter folgendem Link bestellt werden:

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Mensch-Maschine-Interface Robot Suit (MMIRS)

Das Projekt MMIRS erforscht die Wirkung des Einsatzes biomechanisch gesteuerter Orthesen auf die neurologisch-motorische Leistungsfähigkeit von Paraplegikern sowie auf die Dauer und Kosten des Rehabilitationsprozesses. Die klinische Studie wurde vom Berufsgenossenschaftlichen Universitätsklinikum Bergmannsheil Bochum durchgeführt.

In der gesundheits- und sozioökonomischen Teilstudie evaluiert IEGUS die Anforderungen an und die Akzeptanz von Exoskeletten in der Rehabilitation von querschnittgelähmten Patienten und die Effekte in den Bereichen Teilhabe und Partizipation. Untersucht werden darüber hinaus die Besonderheiten der Markteinführung von Exoskeletten im deutschen Gesundheitssystem und die Auswirkungen auf die Sozialversicherungssysteme.

Der Social Impact medizinischer Innovationen

Die Studie des WifOR-Instituts unter Beteiligung von IEGUS untersucht im Indikationsbereich Herzinsuffizienz die volkswirtschaftlichen Wertschöpfungseffekte sowie die damit einhergehenden institutionellen Effekte als Teil vermiedener Produktivitätsverluste.

Ökonomische Herausforderungen der Altenpflegewirtschaft

Im Rahmen der Studie „Ökonomische Herausforderungen der Altenpflegewirtschaft“ haben das Rheinisch-Westfälisches Institut für Wirtschaftsforschung (RWI) in Zusammenarbeit mit der IEGUS GmbH den Bereich der Langzeitpflege hinsichtlich seiner wirtschaftlichen Herausforderungen umfassend analysiert, um daraus Schlussfolgerungen für wirtschaftspolitisches Handeln abzuleiten.

Die Gesundheitswirtschaftliche Gesamtrechnung für Deutschland

Innerhalb eines Verbundprojekts (Konsortium BASYS und WifOR) im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie arbeitet IEGUS zu den Themen: Entlastung der institutionellen Sektoren durch den zweiten Gesundheitsmarkt, Auswirkungen von Innovationen und Rationalisierungseffekten in der Gesundheitswirtschaft und Auswirkungen der Gesundheitswirtschaft auf Wirtschaftswachstum und Wohlstand.

Produktivität der Gesundheitswirtschaft

Die Steigerung der Produktivität ist ein Schlüssel für das Wirtschaftswachstum und die internationale Wettbewerbsfähigkeit. Angesichts der volkswirtschaftlichen Bedeutung der Gesundheitswirtschaft und des demografiebedingt zu erwartenden öffentlichen Finanzbedarfs ist das Produktivitätswachstum der Gesundheitswirtschaft von hohem wirtschaftspolitischen Interesse. Das Buch zeigt sowohl branchenübergreifende als auch branchenspezifische Veränderungen anhand der Daten des Gesundheitssatellitenkontos auf, das im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie entwickelt wurde. Fragen der Produktivitätsmessung werden unter Berücksichtigung der Entwicklung von Krankheiten diskutiert.

Langfassung als eBook bei Springer Gabler

Unterstützung Pflegebedürftiger durch technische Assistenzsysteme

In Kooperation mit dem VDI/VDE-IT hat die IEGUS GmbH die Studie „Unterstützung Pflegebedürftiger durch technische Assistenzsysteme“ im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) durchgeführt. Die Studie wurde durch einen wissenschaftlichen Beirat unter Leitung von Dr. h. c. Jürgen Gohde (Kuratorium Deutsche Altershilfe) begleitet.

Gegenstand der Untersuchung bildeten Systeme, die pflegebedürftigen Menschen einen längeren Verbleib in der eigenen Häuslichkeit ermöglichen. Neben einer umfangreichen Übersicht über marktreife und noch im F&E-Stadium befindlichen technischen Assistenzsysteme wurden semi-quantitative Kosten-Nutzen-Betrachtungen durchgeführt, Budgetwirkungen und Umsatzpotentiale abgeleitet und Handlungsempfehlungen für die Politik formuliert.