Projekte

Prä-Diadem – Entscheidungskonflikt prädiktive Demenz-Diagnostik

Unterstützt durch die BMBF-Förderrichtlinie „Diskursprojekte zu ethischen, rechtlichen und sozialen Fragen in den modernen Lebenswissenschaften“ leitet IEGUS gemeinsam mit dem Institut für Ethik und Geschichte der Medizin, Universitätsmedizin Göttingen, das Diskursprojekt „Entscheidungskonflikt prädiktive Demenz-Diagnostik: Diskursverfahren zu Beratungs- und Ethikkompetenzen mit Stakeholdern und Studierenden“ (Akronym: Prä-Diadem). Das Projekt hat eine Laufzeit von 24 Monaten und startete am 1. Oktober 2017.

Gesundheitsförderung und Prävention in stationären Pflegeeinrichtungen – SaluPraX

IEGUS ist in Kooperation mit der contec GmbH sowie dem Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA) an einem umfangreichen Forschungs- und Entwicklungsprojekt des Verbands der Ersatzkassen (vdek) beteiligt. Im Projekt „SaluPra“ werden Maßnahmen der Prävention und Gesundheitsförderung in stationären Pflegeeinrichtungen wissenschaftlich bewertet, praktisch erprobt und weiterentwickelt.

Landesprojekt Rheinland-Pfalz: Berufsverbleib in den Gesundheitsfachberufen

Das IEGUS Institut für europäische Gesundheits- und Sozialwirtschaft bearbeitet seit Dezember 2017 im Verbund mit IAW und WifOR das „Landesprojekt: Berufsverbleib in den Gesundheitsfachberufen“ des Ministeriums für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie Rheinland-Pfalz. Im Rahmen dieses Projekts wird ein Konzept zur Nutzung und Analyse von Sekundärdaten bzw. zur Generierung von Primärdaten entwickelt und umgesetzt, um die bestehende Datengrundlage zu den Gesundheitsfachberufen in Rheinland-Pfalz zu erweitern.

Evaluation einer ‚Sprechstunde Psychische Gesundheit‘ in Betrieben in Niedersachsen

Im Juli 2016 hat das IEGUS Institut für europäische Gesundheits- und Sozialwirtschaft GmbH den Auftrag von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin erhalten, das Forschungsprojekt F 2397, „Evaluation einer ‚Sprechstunde Psychische Gesundheit‘ in Betrieben in Niedersachsen“ umzusetzen. Ziel der Evaluationsstudie ist, die Praktikabilität eines Präventionsprogramms zu prüfen und ein Bild des Nutzens aus Sicht der betrieblichen Akteure und der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu gewinnen.

Unternehmerisches Wagnis in der stationären Pflege – Studie im Auftrag des bpa

Im dritten Pflegestärkungsgesetz hat der Gesetzgeber explizit die Berücksichtigung eines „angemessenen Unternehmerrisikos“ im Rahmen der Pflegevergütung für die Träger der stationären Einrichtungen und ambulanten Pflegedienste verankert. Die Konkretisierung bleibt den Akteuren der Selbstverwaltung auf Landesebene und den Betreibern und Kostenträgern im lokalen Verhandlungsgeschehen überlassen. Hier gehen die Vorstellungen zum Unternehmenswagnis weit auseinander. Den Verhandlungspartnern aber auch den Schiedstellenverantwortlichen stellt sich die Frage: Wie ist das das Unternehmenswagnis zu beschreiben und zu quantifizieren?

Begleitung des Pilotprojekts „Fachkräftegewinnung für die Pflegewirtschaft“ mit dem Partnerland Vietnam

Im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie BMWi evaluierte IEGUS gemeinsam mit den Partnern BBJ Consult AG und Siebold Managementberatung das von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit GmbH (GIZ) durchgeführte Pilotprojekt zur Ausbildung vietnamesischer Schülerinnen und Schüler in der Altenpflege in Deutschland.

Internationale Fachkräfterekrutierung in der deutschen Pflegebranche

Im Auftrag der Bertelsmann Stiftung haben die IEGUS GmbH und das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) untersucht, wie Pflegeeinrichtungen in Deutschland auf den Personalmangel reagieren. Das Hauptaugenmerk lag dabei auf der Rekrutierung von internationalen Fachkräften. Für die repräsentative Studie befragte das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) knapp 600 Arbeitgeber.

Ökonomische Herausforderungen der Altenpflegewirtschaft

Im Rahmen der Studie „Ökonomische Herausforderungen in der Altenpflegewirtschaft“ haben das Rheinisch-Westfälisches Institut für Wirtschaftsforschung (RWI) in Zusammenarbeit mit der IEGUS GmbH den Bereich der Langzeitpflege hinsichtlich seiner wirtschaftlichen Herausforderungen umfassend analysiert, um daraus Schlussfolgerungen für wirtschaftspolitisches Handeln abzuleiten.

Gesundheitswirtschaftliche Gesamtrechnungen II – Überprüfung der Methodik und notwendige Anpassungen, insbesondere an die WZ 08

Im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) werden die Arbeiten zum Gesundheitssatellitenkonto (GSK) weitergeführt – Konsortialpartner sind die BASYS Beratungsgesellschaft für angewandte Systemforschung mbH und die WifOR GmbH. Die bisherigen Arbeiten des Gesundheitssatellitenkontos zielten darauf ab, die Gesundheitswirtschaft (GW) in allen gesundheitsbezogenen Bereichen innerhalb der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen (VGR) darzustellen. Dazu gehörten die Darstellung der Bruttowertschöpfung und die Anzahl der Erwerbstätigen, die Beschreibung der Verflechtungen der Teilbranchen der GW mit der Gesamtwirtschaft, die Erfassung der Import- und Exportströme sowie Prognose der zukünftigen Entwicklung.