Projekte

Aufbau und Koordinierung eines europäischen Pflegeexpertennetzwerkes zur Ausbildung von „healthcare assistants“

In diesem durch die Europäische Kommission in Auftrag gegebenen Projekt steht die Ausbildung und die innereuropäische Mobilität von Pflegehilfskräften (healthcare assistants) im Zentrum. Die ungleichen Ausbildungsnormen der EU-Länder führen zu großen Unterschieden in der Versorgungsqualität und -sicherheit von Patienten. IEGUS baut gemeinsam mit der contec GmbH ein europaweites Netzwerk von Experten der Pflegeberufsausbildung und -regulierung von Pflegehilfskräften und eine Datenbank zu den rechtlichen Rahmenbedingungen und Ausbildungsvorschriften verschiedener EU-Länder auf. Aus best-practices werden Empfehlungen zu länderübergreifenden Ausbildungsvorschriften abgeleitet.

Unterstützung Pflegebedürftiger durch technische Assistenzsysteme

Im Auftrag des Bundesgesundheitsministeriums und mit dem Partner VDI/VDE+IT GmbH (Konsortialführer) wird in dieser Studie untersucht, welche altersgerechten technischen  Assistenzsysteme (AAL) heute schon verfügbar sind, welchen individuellen und gesellschaftlichen Nutzen sie entfalten können und in welchem Verhältnis Kosten und Nutzen zueinander stehen.  Ziel der Analyse ist es zu prüfen, inwiefern einzelne Lösungen sich für den Leistungsbereich der Gesetzlichen Pflegeversicherung eignen.

Erarbeitung von Hilfestellungen zur Arbeitskräftegewinnung und -sicherung für kleinere und mittlere Unternehmen (KMU) der Pflegewirtschaft

Die Menge vorhandener Informationsmaterialien und Handlungsanleitungen im Bereich der Fachkräftegewinnung und -bindung ist speziell durch die Personalverantwortlichen in klein- und mittelständischen Unternehmen (KMU) nicht mehr ausreichend zu überblicken. Durch das Projekt „KMU in der Pflege“ werden relevante und effektive Instrumente zur Arbeitskräftesicherung gesammelt, auf Wirksamkeit hin analysiert und in einer nutzerorientierten Übersicht zusammengestellt.

Studie zu Innovationen in der Sozialwirtschaft

Sinkende Belegungszahlen, Fachkräftemangel und finanzielle Engpässe sind Begriffe, mit denen Unternehmen der Sozialwirtschaft zu kämpfen haben. Um sich am Markt und gegen die Konkurrenz behaupten zu können, bedarf es oft einem Alleinstellungsmerkmal. Eine Möglichkeit hierfür bieten Innovationen. Gemeinsam mit der Leuphana Universität Lüneburg, dem Rhein Ahr Campus der Hochschule Koblenz in Remagen, der AWO Bundesakademie, der Hans-Weinberger-Akademie der AWO, dem Diakonischen Werk der EKD, dem Deutschen Caritasverband und der contec GmbH hat das IEGUS Institut für Europäische Gesundheits- und Sozialwirtschaft daher einen Fragebogen zu Innovationen in der Sozialwirtschaft entwickelt und nach einem Pretest im Sommer 2012 eine bundesweite Online-Befragung von Unternehmen der Sozial- und Gesundheitswirtschaft durchgeführt.

Demografischer Wandel in der Pflege – Modelle für den Erhalt und die Förderung der Arbeits- und Beschäftigungsfähigkeit von Pflegekräften (demogAP)

Im Projekt demogAP werden wissenschaftlich untermauerte Maßnahmen entwickelt um die Beschäftigungsfähigkeit von Pflegekräften, insbesondere älterer Arbeitskräfte, zu erhöhen und dadurch den Berufsverbleib zu verlängern und die krankheitsbedingten Ausfallquoten zu senken.

Ökonomische Potenziale und neuartige Geschäftsmodelle im Bereich Altersgerechte Assistenzsysteme (AAL)

Im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung  analysiert IEGUS die volkswirtschaftlichen Potenziale von altersgerechten Assistenzsystemen und identifiziert wesentliche Rahmenbedingungen und Innovationsbarrieren. Basierend auf den Ergebnissen werden konkrete Handlungsoptionen und -empfehlungen abgeleitet.

Innovationsimpulse der Gesundheitswirtschaft – Auswirkungen auf Krankheitskosten, Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung

IEGUS analysiert im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie den Beitrag, den die Gesundheitswirtschaft zur Wertschöpfung und Beschäftigung der Volkswirtschaft leistet. Hierfür werden vor allem innovative Produkte, Dienstleistungen und Versorgungsmodelle der Branche im Zusammenhang mit ihrer Wirkung auf Beschäftigung und Wertschöpfung in der eigenen Branche und in anderen Branchen betrachtet.