Projekte

„Gut beraten: Neue multimodale und standardisierte Beratungsmodelle für Menschen im Frühstadium einer Alzheimer-Erkrankung bzw. im Rahmen einer Demenzvorhersage“

Das IEGUS Institut bearbeitet in Kooperation mit der Universitätsmedizin Göttingen (Institut für Ethik und Geschichte der Medizin sowie Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie) ein Projekt im Auftrag der Deutschen Alzheimer Gesellschaft e.V.

Prä-Diadem – Entscheidungskonflikt prädiktive Demenz-Diagnostik

Fortschritte in der Biomarker-Forschung werden in naher Zukunft eine preiswerte Vorhersage von Demenzen ermöglichen. Unsere Gesellschaft ist auf die ethischen, sozialen und rechtlichen Herausforderungen jedoch noch nicht ausreichend vorbereitet. Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Diskursverfahren Prä-Diadem („Entscheidungskonflikt prädiktive Demenz-Diagnostik“) regt im Zeitraum von 2018 bis 2019 den gesellschaftlichen Diskurs zu diesem kontroversen Thema an. Geleitet wird der Prozess vom IEGUS – Institut für europäische Gesundheits- und Sozialwirtschaft Bochum/Berlin und dem Institut für Ethik und Geschichte der Medizin der Universitätsmedizin Göttingen. Das Projekt hat eine Laufzeit von 24 Monaten und startete am 1. Oktober 2017.

Gesundheitsförderung und Prävention in stationären Pflegeeinrichtungen – SaluPraX

IEGUS ist in Kooperation mit der contec GmbH sowie dem Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA) an einem umfangreichen Forschungs- und Entwicklungsprojekt des Verbands der Ersatzkassen (vdek) beteiligt. Im Projekt „SaluPra“ werden Maßnahmen der Prävention und Gesundheitsförderung in stationären Pflegeeinrichtungen wissenschaftlich bewertet, praktisch erprobt und weiterentwickelt.

Landesprojekt Rheinland-Pfalz: Berufsverbleib in den Gesundheitsfachberufen

Das IEGUS Institut für europäische Gesundheits- und Sozialwirtschaft bearbeitet seit Dezember 2017 im Verbund mit IAW und WifOR das „Landesprojekt: Berufsverbleib in den Gesundheitsfachberufen“ des Ministeriums für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie Rheinland-Pfalz. Im Rahmen dieses Projekts wird ein Konzept zur Nutzung und Analyse von Sekundärdaten bzw. zur Generierung von Primärdaten entwickelt und umgesetzt, um die bestehende Datengrundlage zu den Gesundheitsfachberufen in Rheinland-Pfalz zu erweitern.

Unternehmerisches Wagnis in der ambulanten Pflege – Studie im Auftrag des bpa

Mit dem dritten Pflegestärkungsgesetz hat der Gesetzgeber explizit formuliert, was seit langem Rechtsprechung des Bundessozialgerichtes und Notwendigkeit einer wettbewerblichen Ordnung im preisregulierten Markt ist: die Berücksichtigung eines “angemessenen Unternehmerrisikos” bei der Preisfindung für die Anbieter in der Pflegelandschaft. Ein Jahr ist vergangen, seit die IEGUS-Studie “Unternehmerisches Wagnis in der stationären Pflege” erschienen ist – eine Studie, mit deren Expertise die Diskussionen um Begrifflichkeiten, Kalkulationsprinzipien und auch die ‘angemessene Rendite’ der Pflegeheimbetreiber neu basiert wurden.

Evaluation einer ‚Sprechstunde Psychische Gesundheit‘ in Betrieben in Niedersachsen

Im Juli 2016 hat das IEGUS Institut für europäische Gesundheits- und Sozialwirtschaft GmbH den Auftrag von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin erhalten, das Forschungsprojekt F 2397, „Evaluation einer ‚Sprechstunde Psychische Gesundheit‘ in Betrieben in Niedersachsen“ umzusetzen. Ziel der Evaluationsstudie ist, die Praktikabilität eines Präventionsprogramms zu prüfen und ein Bild des Nutzens aus Sicht der betrieblichen Akteure und der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu gewinnen.

Unternehmerisches Wagnis in der stationären Pflege – Studie im Auftrag des bpa

Im dritten Pflegestärkungsgesetz hat der Gesetzgeber explizit die Berücksichtigung eines „angemessenen Unternehmerrisikos“ im Rahmen der Pflegevergütung für die Träger der stationären Einrichtungen und ambulanten Pflegedienste verankert. Die Konkretisierung bleibt den Akteuren der Selbstverwaltung auf Landesebene und den Betreibern und Kostenträgern im lokalen Verhandlungsgeschehen überlassen. Hier gehen die Vorstellungen zum Unternehmenswagnis weit auseinander. Den Verhandlungspartnern aber auch den Schiedstellenverantwortlichen stellt sich die Frage: Wie ist das das Unternehmenswagnis zu beschreiben und zu quantifizieren?

Begleitung des Pilotprojekts „Fachkräftegewinnung für die Pflegewirtschaft“ mit dem Partnerland Vietnam

Im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi, heute Bundesministerium für Wirtschaft und Energie) evaluierte IEGUS gemeinsam mit den Partnern BBJ Consult AG und Siebold Managementberatung das von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit GmbH (GIZ) durchgeführte Pilotprojekt zur Ausbildung vietnamesischer Schülerinnen und Schüler in der Altenpflege in Deutschland.

Internationale Fachkräfterekrutierung in der deutschen Pflegebranche

Im Auftrag der Bertelsmann Stiftung haben die IEGUS GmbH und das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) untersucht, wie Pflegeeinrichtungen in Deutschland auf den Personalmangel reagieren. Das Hauptaugenmerk lag dabei auf der Rekrutierung von internationalen Fachkräften. Für die repräsentative Studie befragte das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) knapp 600 Arbeitgeber.

Ökonomische Herausforderungen der Altenpflegewirtschaft

Im Rahmen der Studie „Ökonomische Herausforderungen in der Altenpflegewirtschaft“ haben das Rheinisch-Westfälisches Institut für Wirtschaftsforschung (RWI) in Zusammenarbeit mit der IEGUS GmbH den Bereich der Langzeitpflege hinsichtlich seiner wirtschaftlichen Herausforderungen umfassend analysiert, um daraus Schlussfolgerungen für wirtschaftspolitisches Handeln abzuleiten.

Gesundheitswirtschaftliche Gesamtrechnungen II – Überprüfung der Methodik und notwendige Anpassungen, insbesondere an die WZ 08

Im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi, heute Bundesministerium für Wirtschaft und Energie) werden die Arbeiten zum Gesundheitssatellitenkonto (GSK) weitergeführt – Konsortialpartner sind die BASYS Beratungsgesellschaft für angewandte Systemforschung mbH und die WifOR GmbH. Die bisherigen Arbeiten des Gesundheitssatellitenkontos zielten darauf ab, die Gesundheitswirtschaft (GW) in allen gesundheitsbezogenen Bereichen innerhalb der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen (VGR) darzustellen. Dazu gehörten die Darstellung der Bruttowertschöpfung und die Anzahl der Erwerbstätigen, die Beschreibung der Verflechtungen der Teilbranchen der GW mit der Gesamtwirtschaft, die Erfassung der Import- und Exportströme sowie Prognose der zukünftigen Entwicklung.

Democheck Altenpflege Rheinland-Pfalz

Im Auftrag des rheinland-pfälzischen Ministeriums für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie führt die contec GmbH gemeinsam mit der TU Dresden und dem IEGUS Institut das Projekt „Democheck Altenpflege RLP“ durch. Projektziele sind der Ausbau einer demografiefesten und zukunftsorientierten Personalpolitik, die Steigerung der Verweildauern im Berufsfeld Altenpflege und die Erhöhung der Arbeitgeberattraktivität der ambulanten und stationären Einrichtungen der Altenpflege in Rheinland Pfalz.

Arbeitsschutzbezogene Herausforderungen der Beschäftigung ausländischer Pflegekräfte in deutschen Pflegeheimen

Im Zuge der veränderten rechtlichen Rahmenbedingungen für die Zuwanderung internationaler Fachkräfte seit Juli 2013 werden künftig vermehrt Pflegekräfte aus Drittstaaten nach Deutschland kommen.

Im Auftrag der BGW Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege untersucht das IEGUS Institut, welche Herausforderungen sich daraus für die betriebliche Prävention, den Arbeits- und Gesundheitsschutz ergeben.

Aufbau und Koordinierung eines europäischen Pflegeexpertennetzwerkes zur Ausbildung von “healthcare assistants”

In diesem durch die Europäische Kommission in Auftrag gegebenen Projekt steht die Ausbildung und die innereuropäische Mobilität von Pflegehilfskräften (healthcare assistants) im Zentrum. Die ungleichen Ausbildungsnormen der EU-Länder führen zu großen Unterschieden in der Versorgungsqualität und -sicherheit von Patienten. IEGUS baut gemeinsam mit der contec GmbH ein europaweites Netzwerk von Experten der Pflegeberufsausbildung und -regulierung von Pflegehilfskräften und eine Datenbank zu den rechtlichen Rahmenbedingungen und Ausbildungsvorschriften verschiedener EU-Länder auf. Aus best-practices werden Empfehlungen zu länderübergreifenden Ausbildungsvorschriften abgeleitet.

Unterstützung Pflegebedürftiger durch technische Assistenzsysteme

Im Auftrag des Bundesgesundheitsministeriums und mit dem Partner VDI/VDE+IT GmbH (Konsortialführer) wird in dieser Studie untersucht, welche altersgerechten technischen  Assistenzsysteme (AAL) heute schon verfügbar sind, welchen individuellen und gesellschaftlichen Nutzen sie entfalten können und in welchem Verhältnis Kosten und Nutzen zueinander stehen.  Ziel der Analyse ist es zu prüfen, inwiefern einzelne Lösungen sich für den Leistungsbereich der Gesetzlichen Pflegeversicherung eignen.

Erarbeitung von Hilfestellungen zur Arbeitskräftegewinnung und -sicherung für kleinere und mittlere Unternehmen (KMU) der Pflegewirtschaft

Die Menge vorhandener Informationsmaterialien und Handlungsanleitungen im Bereich der Fachkräftegewinnung und -bindung ist speziell durch die Personalverantwortlichen in klein- und mittelständischen Unternehmen (KMU) nicht mehr ausreichend zu überblicken. Durch das Projekt „KMU in der Pflege“ werden relevante und effektive Instrumente zur Arbeitskräftesicherung gesammelt, auf Wirksamkeit hin analysiert und in einer nutzerorientierten Übersicht zusammengestellt.

Studie zu Innovationen in der Sozialwirtschaft

Sinkende Belegungszahlen, Fachkräftemangel und finanzielle Engpässe sind Begriffe, mit denen Unternehmen der Sozialwirtschaft zu kämpfen haben. Um sich am Markt und gegen die Konkurrenz behaupten zu können, bedarf es oft einem Alleinstellungsmerkmal. Eine Möglichkeit hierfür bieten Innovationen. Gemeinsam mit der Leuphana Universität Lüneburg, dem Rhein Ahr Campus der Hochschule Koblenz in Remagen, der AWO Bundesakademie, der Hans-Weinberger-Akademie der AWO, dem Diakonischen Werk der EKD, dem Deutschen Caritasverband und der contec GmbH hat das IEGUS Institut für Europäische Gesundheits- und Sozialwirtschaft daher einen Fragebogen zu Innovationen in der Sozialwirtschaft entwickelt und nach einem Pretest im Sommer 2012 eine bundesweite Online-Befragung von Unternehmen der Sozial- und Gesundheitswirtschaft durchgeführt.

Demografischer Wandel in der Pflege – Modelle für den Erhalt und die Förderung der Arbeits- und Beschäftigungsfähigkeit von Pflegekräften (demogAP)

Im Projekt demogAP werden wissenschaftlich untermauerte Maßnahmen entwickelt um die Beschäftigungsfähigkeit von Pflegekräften, insbesondere älterer Arbeitskräfte, zu erhöhen und dadurch den Berufsverbleib zu verlängern und die krankheitsbedingten Ausfallquoten zu senken.

Ökonomische Potenziale und neuartige Geschäftsmodelle im Bereich Altersgerechte Assistenzsysteme (AAL)

Im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung  analysiert IEGUS die volkswirtschaftlichen Potenziale von altersgerechten Assistenzsystemen und identifiziert wesentliche Rahmenbedingungen und Innovationsbarrieren. Basierend auf den Ergebnissen werden konkrete Handlungsoptionen und -empfehlungen abgeleitet.

Innovationsimpulse der Gesundheitswirtschaft – Auswirkungen auf Krankheitskosten, Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung

IEGUS analysiert im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie den Beitrag, den die Gesundheitswirtschaft zur Wertschöpfung und Beschäftigung der Volkswirtschaft leistet. Hierfür werden vor allem innovative Produkte, Dienstleistungen und Versorgungsmodelle der Branche im Zusammenhang mit ihrer Wirkung auf Beschäftigung und Wertschöpfung in der eigenen Branche und in anderen Branchen betrachtet.